1. Das rumänische AKW wurde wegen einer Unterbrechung der Wasserversorgung für 36 Stunden abgeschaltet. (Quelle:Greenpeace)

  2. Ein Gewitter löst in dem ukrainischen AKW einen Kurzschluss aus, der einen Brand im Kühlsystem des ersten Reaktorblocks zur Folge hat. Die Flammen konnten gelöscht werden. (Quelle:Greenpeace)

  3. In der japanischen Konversionsanlage tritt ein schwerer Störfall auf. Mehrere Hundert Beschäftigte und Anwohner in der Umgebung waren erhöhter radioaktiver Belastung ausgesetzt. Zwei Menschen starben. Nach einem Bericht der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO) von 25.Oktober 1999 hatte dies für insgesamt 69 Personen teilweise starke gesundheitliche Schädigungen zur Folge.

  4. Der Öltanker Erika zerbricht bei stürmischer See vor der französischen Westküste in zwei Hälften und sinkt mit zwei Dritteln seines Öls auf den Meeresgrund. Spezialschiffe versuchen das restliche Öl (10 000 bis 12 000 t) abzupumpen. Trotzdem treibt der Sturm an Weihnachten den Ölteppich an die Küste. Mehr als 400 km verschmutzter Strand und min. 6 000 verölte Vögel sind das Resultat.

  5. Aufgrund des Orkans über Süddeutschland wurden sicherheitshalber der Reaktorblock B abgeschaltet und der Reaktorblock C von 1300 auf 500 Megawatt Leistung heruntergefahren. Erst am Abend wurde der Reaktorblock C wieder hochgefahren und um 21:23 Uhr konnte auch Reaktorblock B wieder in Betrieb genommen werden. An der Anlage (und durch sie) sind dank dieser Vorsichtsmaßnahmen keine Schäden entstanden.

  6. In der nordrumänischen Stadt Baia Mare bricht durch ein Unwetter und technische Fehler der Damm der Kläranlage von der rumänisch-australischen Goldfabrik Aurul. 100 000 Kubikmeter zyanidhaltige Giftschlämme gelangen in die Theiß (zweitgrößter Fluß Ungarns) und von dort in die Donau. Das Delta der Donau, zuvor ökologisch intakt, ist bedroht. Die Giftschlämme haben ein immenses Fischsterben und Trinkwasserprobleme nach sich gezogen.

  7. Aus einer geborstenen Pipeline des staatlichen Ölkonzerns Petrobas fließen 700 km südwestlich von Rio de Janeiro rund 4 Mio. Liter Rohöl in die Flüsse Barigui und Iguacu. Der Iguacu fließt durch den Nationalpark Iguacu Falls. Der mehrere Zentimeter dicke Ölteppich führt zu einem massiven Fisch- und Vogelsterben. Außerdem ist die Wasserversorgung einiger Städte bedroht. In Gefahr waren auch die Iguacu-Wasserfälle selbst, eine der bekanntesten Touristenattraktionen des Landes. Mit schwimmenden Barrieren soll der Ölteppich aufgehalten und dann abgesaugt werden. Dem Ölkonzern wurde eine Strafe in zweistelliger Mio. Höhe auferlegt.

  8. Der mit 6.000 t giftigen Chemikalien (Styrol, Methyl- und Isopropylalkohol) beladene italienische Tanker Levoly Sun sinkt nach einem Orkan im Ärmelkanal.

  9. The oil tanker Verginia II spills 86,000 litres of cruide oil into the ocean at the Port of Sao Sebastiao (Brazil).

  10. Am 16. Januar 2001, lief der ecuadorianische Tanker Jessica vor der Küste von Baquerizo Moreno auf San Cristobal in Galápagos auf Grund. Rund 800 000 Liter Diesel- und Schweröl liefen ins Meer.

  11. Der unter maltesischer Flagge fahrende 24 Jahre alte Frachter Balu sinkt mit 8.000 Tonnen Schwefelsäure an Bord vor der spanischen Nordküste.

  12. In der Nacht zum 29. März rammt der Tanker "Baltic Carrier" einen Zuckerfrachter. Nun bedroht ein 15 km langer Ölteppich auf der Ostsee zehntausende Vögel und ganze Fischschwärme.

  13. Der unter georgischer Flagge fahrende Tanker Zainab sank am 14. April 2001 mit 1300 Tonnen Öl an Bord vor der Küste der Vereinigten Arabischen Emirate im Persischen Golf. Etwa 300 Tonnen der Ladung liefen aus und drohten die Küste der Vereinten Arabischen Emirate zu kontaminieren.

  14. Nach einem Brand im Maschinenraum strandet der aufgegeben italienische Frachter vor der Küste von Kap St. Lucia, rund 600 km östlich von Johannesburg auf Grund. Der Frachter hat 1.300 t Treibstoff und brennbare Chemikalien an Bord. Das Wrack liegt 200m vom Stand des UNESCO world heritage - Reservates St. Lucia entfernt.

  15. Am 21. September 2001 ereignete sich in der Düngemittel-Fabrik AZF (Azote Fertilisants) im französischen Toulouse eine schwere Explosion von Ammoniumnitrat in einer Deponie für chemische Abfälle.

  16. Ein auf Grund gelaufene US-Öltanker Acushnet ist am Morgen des 11. Februar 2002 im dänischen Kattegat freigeschleppt worden. Das 179 Meter lange Schiff kam mit Schlepperhilfe bei einsetzendem Hochwasser frei. Nach zwei früheren Fehlschlägen hatten Bergungsmannschaften in der Nacht weitere Teile der zunächst 35.000 Tonnen Öl auf ein anderes Schiff umgepumpt. Die für den US-Konzern Chevron fahrende Acushnet hatte das Kattegat ohne Lotsen passiert. Der einwandige Tanker hatte sich zum ersten Mal am 7. Februar 2002 östlich der Insel Samsø festgefahren. Öl ist nach der Havarie nicht ausgelaufen.

  17. Die Seuche trat zunächst in Dänemark, später auch in Schweden, Norwegen und in den Niederlanden auf. Ende Juli erreichte sie auch Deutschland, breitet sich weiter aus und hat jetzt nahezu alle Anrainerstaaten der Nordsee und das Kattegatt erfasst. Schätzungsweise mehr als 10000 Seehunde, davon über 2000 an der deutschen Nordseeküste, fielen ihr bislang zum Opfer. Vor Beginn der Epidemie wurde der Bestand in der Nordsee auf rund 30.000 Tiere, im Wattenmeer auf rund 20.000 Tiere geschätzt.

  18. Extreme Niederschläge im Elbeeinzugsgebiet haben im August 2002 zu einem der verheerendsten Hochwasserereignisse an der Elbe und an einigen ihrer Nebenflüsse geführt. Ein Teil des Elbeeinzugsgebiets wurde in kurzer zeitlicher Abfolge von zwei Starkniederschlagsereignissen erfasst, wodurch die Hochwasserabflüsse beim zweiten Niederschlagsereignis deutlich erhöht wurden. Die Niederschläge überstiegen in einigen Gebieten alle bisher gemessenen Werte. Der offiziell bezifferte Gesamtschaden in der Summe beider Staaten liegt bei rund 11,3 Mrd. EUR. Dies ist der bisher höchste Schaden, der als Ergebnis von Flusshochwassern in Mitteleuropa zu verzeichnen ist. 38 Menschenleben sind zu beklagen.

  19. Der unter der Flagge Bahamas laufende Tanker 'Prestige' geriet am 13. November 2002 in Seenot und brach am 18. November 2002 um 8 Uhr rund 200 Kilometer vor der galizischen Küste auseinander. Die Bugsektion der 'Prestige' sank am 19. November um 16.15 Uhr CET, die Hecksektion gleichentags um 12.15 Uhr CET (Quelle: Smit-Bergungsgesellschaft, Holland). Am Unglücksort haben sich am 20.11. mehrere Ölteppiche mit bis zu 37 Kilometer Länge und 40 cm Dicke gebildet. Bei der 'Prestige' handelt es sich um ein 1976 als Einhüllentanker in Japan gebautes Schiff von 81.564 tdw (tonnes death weight). Es ist bei einer Breite von 34,4 Metern 243,5 Meter lang. Auf der Fahrt von Riga nach Gibraltar ist der Tanker am 13. November vor der Küste Galiziens leck geschlagen und geriet in Seenot. Nach Aussagen von Besatzungsmitgliedern sei das mit 77.000 Tonnen Rohöl beladene Schiff in der Nacht ca. 28 Seemeilen vor dem Kap Finisterre 'gegen einen Gegenstand' gefahren. Die spanischen Behörden vermuten, entgegen den Aussagen der Besatzung, die Ursache in der Materialermüdung des 26 Jahre alten Tankers. Neujahr 2003 hat die Ölpest auch Frankreich erreicht. Mitte Januar wird die Ölpest vor Frankreich immer bedrohlicher. Ein Teppich aus Millionen kleiner Ölklumpen näherte sich am Freitag der französischen Atlantikküste. Der Ölteppich hat nach Angaben der Präfektur von Aquitaine noch größere Ausmaße als zunächst vermutet und ist nur noch etwa 100 Kilometer von der Küste entfernt. An den Stränden zwischen Biarritz und Bordeaux wurden die Aufräumarbeiten zur Beseitigung des Schweröls aus dem vor Spanien gesunkenen Tanker «Prestige» unterdessen verstärkt. Es war bereits am Neujahrstag angespült worden. 16 Jahre später (2018) hat Spaniens höchstes Gericht ein Urteil über die Entschädigung in Höhe von 1,5 Milliarden Euro bestätigt. Kapitän und Versicherer des Öltankers "Prestige" müssen zahlen.

  20. Gegen 02:30 Uhr am Morgen des 14. Dezember 2002 kollidierten der Autotransporter Tricolor und das Containerschiff Kariba im Ärmelkanal. Die Tricolor kenterte und sank innerhalb von Minuten 30 Meter tief. Sie hatte 2862 Neuwagen, 77 Container, 1990 Tonnen mittleres Schweröl, 200 m³ Dieselöl und 25 Tonnen Schmieröl an Bord. Das Wrack der Tricolor stellte nicht nur ein Hindernis für die Schifffahrt dar, sondern es drohte aufgrund ihrer Ladung auch eine Ölverschmutzung.

  21. Am 31. Mai 2003 kollidierte der chinesischen Frachter Fu Shan Hai mit dem polnischen Containerschiff Gdynia etwa 40 km südwestlich von Schweden und 4,5 km nördlich vor der dänischen Ostseeinsel Bornholm (Hammer Odde). Der Frachter Fu Shan Hai sank 68 Meter tief auf den Grund der Ostsee. Die Fu Shan Hai hatte 60 000 Tonnen Pottasche und rund 1700 Tonnen schweres Maschinenöl, 110 Tonnen Dieselöl und 35 Tonnen Schmieröl an Bord.

  22. In den Morgenstunden des 27. Juli 2003 lief der Tanker Tasman Spirit vor der pakistanischen Hafenstadt Karachi auf Grund. Das Schiff hatte 67.535 Tonnen Rohöl für die Raffinerie in Karachi an Bord. Am 11. August zeigte das Schiff erste Anzeichen auseinanderzubrechen. Mehrere tausend Tonnen Öl liefen aus, als der Tanker in der Nacht von 13. zum 14. August zerbrach. Ein Teil des ausgelaufenen Öls verschmutzte die Strände Karachis mit Ölschlamm und es bildete sich ein Ölteppich innerhalb und außerhalb des Hafens von Karachi. Nach Schätzungen sind insgesamt etwa 30.000 Tonnen Öl ausgelaufen.

  23. Knapp zwei Jahre nach dem Untergang des Tankers «Prestige» vor der Nordwestküste Spaniens ist die Bergung des Rest- Öls aus dem Schiffswrack abgeschlossen worden. Das zweigeteilte Wrack des ursprünglich mit 77 000 Tonnen Öl beladenen Unglückstankers liegt in fast 4000 Metern Tiefe auf dem Boden des Atlantiks. Der Untergang des Tankers am 19. November 2002 hatte die größte Umweltkatastrophe in der Geschichte Spaniens verursacht. Mehr als 1000 Kilometer Küste wurden verseucht. Etwa 1.500 Tonnen konnten nicht aus dem Wrack geborgen werden. Weitere Tausende Tonnen der giftigen Fracht haben sich als zäher Teppich über den Meeresboden gelegt und bilden dort nach WWF-Ansicht das schwerwiegendste Zukunftsproblem der Katastrophe

  24. Nahe der Aleuten-Inselgruppe in Alaska lief der malaysische Frachter "Selendang Ayu" auf Grund und brach auseinander. An Bord befanden sich etwa 1,8 Millionen Liter Schweröl (IFO 380) und 70 000 Lieter Schiffsdiesel. Ein Wintersturm und der schlechte Zustand des Schiffswracks behinderten die Bergungsarbeiten. Der mittlere Tank zerbrach und etwa 160.000 Liter Schweröl sind sofort ins Beringmeer ausgelaufen. Die gesamte ausgelaufene Ölmenge bleibt zunächst ungewiss. Das Gebiet des Nordpazifiks und des Beringmeers ist der Naturpark Alaska Maritime, Lebensraum von bedrohten Seevögeln, Seelöwen, Robben, Seeottern und Walrössern. Erst vor 15 Jahren lief unweit die Exxon Valdez auf Grund und verursachte eine Katastrophe mit irreversiblen Folgen.

  25. Ein Seebeben der Stärke 9 und die nachfolgende Flutwelle (Tsunami) haben in Süd- und Südostasien verheerende Schäden an Menschenleben (230.000), Existenzgrundlagen und natürlicher Umwelt ausgelöst. Ein Mitgrund für die hohe Zahl der Opfer liegt in der Rodung der natürlichen Mangroven-Schutzwälder und der dichten Besiedlung der Küstenzone infolge des Tourismus. Die World Conservation Union (IUCN, http://www.iucn.org) fordert daher, bei zukünftigen Bebauungsplänen mehr Wert auf ökologische Richtlinien zu setzen.

  26. Am 13. November 2005 wurde in der Stadt Jilin durch eine Serie von Explosionen im Chemiewerk der Jilin Petroleum and Chemical Company der Songhua-Fluss mit Benzol und Nitrobenzol stark verseucht. Nach offiziellen Angaben wurden etwa 100 Tonnen Benzol in den Fluss ausgestoßen und ein 80 Kilometer langer Giftteppich entstand auf dem Fluss.

  27. Auslöser des Großbrandes am 11. Dezember im Tanklager Buncefield in Hemel Hempstead in der Nähe von London war die Überfüllung eines Lagertanks über eine Pipeline. Es kam dadurch zu einer Freisetzung von ca. 300 Tonnen unverbleitem Benzin. Das sich bildende Benzin-Luft–Gemisch explodierte und führte zu erheblichen Gebäudeschäden und Beschädigungen an anderen Tanks des Lagers. Dies führte zu weiterem Austritt von Mineralölprodukten und damit zu dem Großbrand. Durch die Explosion und den Brand wurden 43 Menschen verletzt. Ca. 2000 Anwohner wurden vorsorglich evakuiert. Die Auswirkungen insbesondere auf Boden und Grundwasser durch die intensiven Löschmaßnahmen und sowie ausgelaufene Mineralölprodukte waren so erheblich, dass die zuständigen britischen Behörde das Ereignis als Störfall an die EU-Kommission gemeldet hat. Daneben kam es zu schweren vorübergehenden Luftbelastungen durch die massive Rauchentwicklung.

  28. Am 13. und am 15. Juli 2006 wurde im Rahmen des Nahostkonfliktes das Kraftwerk von Jieh bombardiert. Teile der mit Dieselöl gefüllten Treibstofftanks entzündeten sich und brannten mehrere Tage lang. Als Folge der Angriffe flossen etwa 30.000 Tonnen schweres Dieselöl direkt in das Mittelmeer.

  29. Am 25.7.2006 verursachte ein Kurzschluss im externen Hochspannungsnetz Probleme im Notstromsystem des Atomkraftwerks Forsmark (Schweden). Dadurch war die vollständige Kühlwasserversorgung des Reaktors nicht mehr gewährleistet, und es sind Anzeigen und Regler ausgefallen. Die Betriebsmannschaft hatte den Reaktor während mehr als 20 Minuten nicht vollständig unter Kontrolle. (Stufe 2 der siebenstufigen internationalen Skala (International Nuclear Event Scale, INES))

  30. Das Tankschiff Solar I sank am 11. August 2006 vor der Küste der philippinischen Insel Guimaras (Philippinen) mit ca. 2000 Tonnen Schweröl an Bord. Hunderte Kilometer Küstenlinie sind durch das ausgelaufende Öl verseucht worden.

  31. Ein 140 km langer Ölteppich, der aus einer Ölversorgungsleitung in Prahovo in Serbien stammt, verschmutzt die Donau flussabwärts auf bulgarischem Gebiet. Der Ölteppich konnte ungehindert fließen, ohne dass die serbischen Behörden einen grenzübergreifenden Notfalleinsatz für die Donau eingeleitet hätten. Bulgarien warnte seine Bevölkerung vor der Wassernutzung: Tiere sollten das Wasser nicht trinken, Felder damit nicht bewässert und keine Fische aus dem Fluss gegessen werden.

  32. Vor der norwegischen Westküste lief am Wochenende bei schwerem Unwetter der zypriotische Frachter Server auf und brach in zweit Teile. Dabei liefen 370 Tonnen Schweröl aus, von denen ein Drittel bis Sonntag abgetragen werden konnte. Hunderte Vögel sind durch den Ölteppich vom Tode bedroht.

  33. Stark- und Dauerregenereignisse hervorgerufen durch außergewöhnliche Wetterbedingungen führten im Juni und Juli 2007 in Teilen des Vereinigten Königreiches zu ausgedehnten Überschwemmungen. Ein ausgedehntes Tiefdruckgebiet aus dem Westen vom Atlantik kommend, hatte sich über Teilen von Wales und England festgesetzt.

  34. Vor der Küste von Gibraltar kam es am 12. August 2007 zu einer Kollision zwischen dem Doppel-Hüllen-Öltanker Torm Gertrud und dem Massenfrachter New Flame. Infolge des Zusammenstoß versank der Frachter New Flame teilweise. Am 22. Dezember 2007 zerbrach das Wrack nach erfolglosen Bergungsversuche in zwei Teile. Am 11. Februar 2008 versank das Wrack bei einem Sturm fast vollständig. Mehrfach wurde durch das austretenes Öl die Küste in der Gegend der südspanischen Hafenstadt Algeciras mit Ölschlamm verdreckt.

  35. Das Containerschiff Cosco Busan hatte am 7. November bei dichtem Nebel einen Brückenpfeiler der San Francisco - Oakland Bay Bridge gerammt. Durch ein Leck im Rumpf des Frachters liefen mehr als 220.000 Liter Öl aus.

  36. Am 11. November 2007 brach ein Sturm den russischen Tanker Volgoneft-139 in der Straße von Kertsch auseinander, wobei mindestens 1300 Tonnen Schweröl ausliefen. Die Straße von Kertsch ist eine Meeresenge in Osteuropa, die das Schwarze Meer mit dem Asowschen Meer verbindet.

  37. Am 23. November 2007 sank das Kreuzfahrtschiff Explorer nahe der Südlichen Shetlandinseln nach einer Kollision mit einem Eisberg 25 Meilen südöstlich der Penguin Island in der Bransfieldstraße in 1300 Meter Tiefe. Durch den Untergang des Schiffes flossen etwa 185.000 Liter Treibstoff ins Meer.

  38. Am 7. Dezember 2007 ereignete sich ein schwerer Tankerunfall vor der Westküste Südkoreas südlich von Seoul. Nach einer Kollision des Tankers Hebei Spirit mit dem Frachtkahn Samsung 1 liefen mindestens 10.000 Tonnen Öl ins Gelbe Meer.

  39. Am 12. Dezember 2007 ereignete sich im Stratford A Ölfeld (160 Kilometer westlich von Bergen, Norwegen) beim Beladen des britischen Tankers Navion Britannica ein schwerer Ölunfall. Eine Pipeline, die das Öl von der Plattform zu einer Ladeboje transportierte, schlug leck. Das Leck wurde erst bemerkt, als bereits 4000 Tonnen Öl ausgelaufen waren.