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de

Die Strategische Umweltprüfung ist ein unselbständiger Teil behördlicher Verfahren zur Aufstellung oder Änderung von Plänen und Programmen, die von einer Behörde, einer Regierung oder im Wege eines Gesetzgebungsverfahrens angenommen werden. ... Pläne und Programme im Sinne dieses Gesetzes sind bundesrechtlich vorgesehene Pläne und Programme, zu deren Ausarbeitung, Annahme oder Änderung eine Behörde durch Rechts- oder Verwaltungsvorschriften verpflichtet ist. (1)

de

Die strategische Umweltprüfung (SUP) dient dazu, dass Umweltaspekte bei strategischen Planungsüberlegungen frühzeitig bedacht und auch berücksichtigt werden - gleichberechtigt wie ökonomische oder soziale Belange. Im Rahmen einer SUP werden Umweltauswirkungen von Plänen, Konzepten oder Programmen (z.B. von Regionalentwicklungsplänen, Verkehrskonzepten, Abfallwirtschaftsplänen, Energiekonzepten, Tourismusprogrammen,...) ermittelt. Wie schon der Name sagt, setzt die SUP auf generellen, "strategischen" Planungsebenen an, bei denen es um die Klärung von planerischen Grundsatz- oder Bedarfsfragen geht. Daher ist sie der Projekt-UVP, der Umweltverträglichkeitsprüfung für umweltrelevante Großprojekte, vorgelagert (3)

de

Für die Prüfung der konzeptionellen Ebene der Pläne, Programme und Politiken hat sich der Begriff Strategische Umweltprüfung (SUP) durchgesetzt, weil konzeptionelle Planung im Englischen als strategic planning und die Püfung folglich als strategic environmental assessment bezeichnet wird.... (4)

Verwendungsangaben

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Thema der Ereignisse

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Quellenangaben

de

(1) Gesetz über die Umweltverträglichkeitsprüfung - JURIS 2008-07

Redaktionelle Anmerkungen

Exportangabe

de
sns:source
aDisBMS
sns:thsisn
601196
dct:date
2016-05-06

Änderungsangaben

de
dct:creator
fo
dct:created
2004-05-17
de
dct:creator
fo
dct:modified
2008-07-07