Definitionen

de

Auf der dritten Vertragsstaatenkonferenz wurde 1997 in der japanischen Stadt Kyoto ein Klima-Protokoll verabschiedet, das die Industrieländer als die Hauptverantortlichen für den zusätzlichen Treibhauseffekt ertstmals rechtsverbindlich zu konkreten Begrenzungen oder Verringerungen ihrer Emissionen verpflichtet: Mit dem Protokoll wurde beschlossen, dass die Industriestaaten ihre Emissionen der sechs wichtigsten Treibhausgase in den Jahren 2008 bis 2012 insgesamt um mindestens fünf Prozent gegenüber 1990 (für drei Gase kann auch 1995 als Basisjahr genommen werden) verringern, wobei die einzelnen Staaten in unterschiedlichem Maße zur Erfüllung dieses Zieles beitragen müssen. Ferner wurde in dem Protokoll vereinbart, dass die Staaten ihre Reduktionspflichten in begrenztem Maße auch durch Reduktionsmaßnahmen im Ausland erfüllen können.

de

Das Klimaprotokoll von Kyoto wurde im Dezember 1997 auf der Weltklimakonferenz in Japan beschlossen. Es schreibt vor, dass die Industriestaaten den Ausstoß der Treibhausgase bis 2012 wesentlich reduzieren müssen. Weltweit soll demnach eine Reduktion der CO2-Emissionen um 5 %, bezogen auf das Jahr 1990, stattfinden.

Verwendungsangabe

de

Bis August 2005: Klimaschutzvertrag (1997 Kyoto)

Redaktionelle Anmerkungen

Exportangabe

de
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2016-05-06

Änderungsangaben

de
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foba
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Joachim Fock
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Barbara Fock
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