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2010-07-09

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Der TerraSAR-X zeichnete am 9. Juli 2010 das ölverschmutzte Gebiet im Golf von Mexiko auf. Die Umweltkatastrophe begann am 20. April 2010, als nach einer Explosion die Bohrplattform "Deepwater Horizon" sank und die Ventile nicht geschlossen werden konnten. Gut zu erkennen ist auf der TerraSAR-X-Aufnahme die "Artificial Barrier Island", eine künstlich aufgeschüttete Insel östlich der Chandeleur Islands, die allerdings von den Ölschlieren schon bald wieder umspült wurde. das Öl glättet die Wasseroberfläche, so dass die Radarstrahlen nicht zum Satelliten zurückkehren, sondern zur Seite wegreflektiert werden. Auch hinter der Inselgruppe direkt vor der Küste Mississippis ist das Öl, das sich der Küstenlinie nähert, als schwarzer Fleck zu sehen. Dass das Öl zum Teil durch den Wind vorwärtsgetrieben wurde, zeigt sich an den zerfaserten Ausläufern einzelner Ölschlieren. Als helle Punkte werden Schiffe und Bohrplattformen auf der Wasseroberfläche wiedergegeben.

en

TerraSAR-X mapped the oil-polluted area in the Gulf of Mexico in a series of images acquired on 9 July 2010. The oil slick appears black on the satellite imagery – the oil glazes the surface of the water, so the radar signals are reflected away and not returned to the satellite. Beyond the island group just off the Mississippi coastline, the oil that is approaching the coast is shown as a black patch. The frayed offshoots reaching out from the individual oil slicks reveal that the oil was driven forward by the wind. Ships and drilling rigs are visible clearly as points on the water’s surface.

Änderungsangaben

Exportangabe

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sns
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dct:date
2016-11-21