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Als Tiefengeothermie bezeichnet man die Nutzung der Erdwärme in Tiefen zwischen 400 und 5.000 Meter. Ab einer Temperatur von etwa 90 Grad Celsius kann Strom erzeugt werden. Der Vorteil der Geothermie ist ihre ständige Verfügbarkeit. Die geothermische Stromerzeugung in Deutschland steht noch am Anfang. Bis heute sind drei Anlagen in Neustadt-Glewe, Landau und Unterhaching in Betrieb. Im Jahr 2010 wurden rund 27 Mio. Kilowattstunden Strom aus Geothermie gewonnen. Damit ist der Beitrag der Geothermie zur Stromversorgung noch gering. Nach Angaben des Bundesumweltministeriums liegt die langfristig mögliche Stromerzeugung der Geothermie aber bei 150 Terawattstunden (TWh), d.h. einem Viertel des heutigen Strombedarfs (Agentur für Erneuerbare Energien http://www.unendlich-viel-energie.de/de/strom/tiefengeothermie.html WWW20130314)

de

Erschließung geothermischer Energie aus großer Tiefe zur wirtschaftlichen Nutzung. (Strom, Wärme, Bereitstellung von Prozesswärme für die Industrie). Die Erschließung erfolgt über Tiefbohrungen. Wasserführende (Aquifere) oder trockene Gesteinsschichten dienen als Wärmeträger, aus denen heißes Wasser gefördert wird.

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Redaktionelle Anmerkung

de

Vorkommen 2013-03: 177.000 Tiefengeothermie |"tiefen-geothermie" (google)

Exportangabe

de
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aDisBMS
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647034
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2016-05-06

Änderungsangaben

de
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fo
dct:created
2007-05-08
de
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fo
dct:modified
2013-03-15