Definitionen

de

Vorgänger-Richtlinie: EuP-Richtlinie 2005/32/EG (https://sns.uba.de/umthes/de/concepts/_79961b69.html)

de

Die Ökodesign-Richtlinie hat das grundlegende Ziel, den produktbezogenen Umweltschutz zu stärken. Der Geltungsbereich der ersten Richtlinie von 2005 war zunächst auf energiebetriebene Produkte begrenzt: Die EU-Ökodesign-Richtlinie 2005/32/EG wurde umgesetzt in deutsches Recht mit dem „Energiebetriebene-Produkte-Gesetz (EBPG)“ = Gesetz über die um-weltgerechte Gestaltung energiebetriebener Produkte (in Kraft seit 7. März 2008). 2009 wurde der Bezugsrahmen auf energieverbrauchsrelevante Produkte ausgeweitet: Die Richtlinie 2009/125/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 21. Oktober 2009 zur Schaffung eines Rahmens für die Festlegung von Anforderungen an die umweltgerechte Gestaltung energieverbrauchsrelevanter Produkte löst die Richtline 2005/32/EG ab. Die Umsetzung in deutsches Recht erfolgte am 25. November 2011 durch das „Gesetz zur Änderung des Energiebetriebene-Produkte-Gesetzes”, der neue Titel lautet: „Gesetz über die umweltgerechte Gestaltung energieverbrauchsrelevanter Produkte (Energiever-brauchsrelevante-Produkte-Gesetz - EVPG)”. Neben der Kurzbezeichnung Ökodesign-Richtlinie ist auch die Bezeichnung ErP-Richtlinie oder Ecodesign of ErPs geläufig (Energy related Products).

Alternative Benennungen

de
  • EU-Ökodesign-Richtlinie
  • ErP-Richtlinie
  • Richtlinie 2009/125/EG
  • Richtlinie zur Schaffung eines Rahmens für die Festlegung von Anforderungen an die umweltgerechte Gestaltung energieverbrauchsrelevanter Produkte
  • Ökodesign-RL
en
  • Directive 2009/125/EC
  • EU Eco-Design Directive
  • Eco-Design Directive