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de

EU: Das Prinzip der Subsidiarität besagt, dass Entscheidungen auf einer möglichst bürgernahen Ebene zu treffen sind, wobei zu prüfen ist, ob ein gemeinschaftliches Vorgehen angesichts der nationalen, regionalen oder lokalen Handlungsmöglichkeiten wirklich gerechtfertigt ist. In den Bereichen, die nicht in ihre ausschließliche Zuständigkeit fallen, handelt die Union also nur dann, wenn ihre Maßnahmen wirksamer sind als nationale, regionale oder lokale Maßnahmen. Mit der Subsidiarität gekoppelt sind die Grundsätze der Verhältnismäßigkeit und der Notwendigkeit, d. h. die Maßnahmen der Union dürfen nicht über das zur Verwirklichung der Vertragsziele notwendige Maß hinausgehen (1)

de

Subsidiarität (lat. zurücktreten, nachrangig sein) ist eine gesellschaftspolitische Regel, die individuelle Freiheit und Verantwortung den Vorzug vor gesellschaftlichem Handeln gibt. Die Verantwortung für eine Aufgabe trägt die jeweils kleinste geeignete Einheit. Dies können Individuen, private Haushalte aber auch z.B. Gemeinden oder Verbände sein. Die Subsidiarität unterstellt eine Zuständigkeitsvermutung der kleineren Einheit gegenüber der größeren, soweit die kleinere in der Lage ist, das Problem selbständig zu lösen.(2)

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Quellenangaben

de

(2) Bundesfinanzministerium (WWW Glossar 20080915)

Redaktionelle Anmerkungen

Exportangabe

de
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aDisBMS
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23869
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2016-05-06

Änderungsangaben

de
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fo
dct:created
1990-09-06
de
dct:creator
fo
dct:modified
2008-09-15