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de

Unter Mesoklima versteht man den Bereich, der zwischen dem Mikroklima und dem Makroklima liegt. Während das Makroklima hauptsächlich von großskaligen und das Mikroklima vor allem von kleinskaligen, lokalen Prozessen beeinflusst ist, ist es im Mesoklima eine Mischung von beiden. Damit umfassen die Skalen der mesoskaligen Phänomene etwa eine horizontale Ausdehnung von ca. 1 bis 2000 km und eine typische Lebensdauer von einer Stunde bis hin zu einer Woche. Geländeform, Hangneigung und Beschaffung der Erdoberfläche sind dabei wichtige Parameter. Typische Prozesse des Mesoklimas sind Fronten, Gewitter, tropische Stürme und großräumigere Wolkencluster. Beispielsweise können auch viele Phänomene des Stadtklimas (wie z.B. die Hitzeinsel) dem Mesoklima zugeordnet werden. Durch die Überlagerung von großskaligen und lokalen Einflüssen sind die Phänomene des Mesoklimas nicht immer einfach zu untersuchen oder vorherzusagen (1)

de

Klima eines Landschaftsraumes, z.B. eines Gebirges oder eines Ballungszentrums. Es beschreibt die hierfür typischen Ausprägungen des Makroklimas, aber auch die Auswirkungen regionaler Lagefaktoren auf die Klimaelemente. Wichtig sind beispielsweise lokale Winde, Luv-Lee-Effekte und große Seen. Die typische Größenordnung, in der sich Prozesse und Eigenschaften des Mesoklimas bemerkbar machen, ist etwa 100 km2 bis 10000 km2.(2)

Quellenangaben

de

(1) Deutscher Wetterdienst, Wetterlexikon http://www.deutscher-wetterdienst.de/lexikon/index.htm? WWW20111017

Redaktionelle Anmerkungen

Exportangabe

de
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aDisBMS
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16932
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2016-05-06

Änderungsangaben

de
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fo
dct:created
1990-09-06
de
dct:creator
fo
dct:modified
2011-10-19