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2013-08-21

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Extreme Hitzewelle werden in naher Zukunft wahrscheinlich häufiger auftreten. Bis 2020 wird sich die Zahl voraussichtlich verdoppeln und bis 2040 vervierfachen, wie eine Studie von Wissenschaftlern des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) und der Universidad Complutense de Madrid (UCM) ergab. Die Wissenschaftler haben sich auf Hitzewellen konzentriert, die die üblichen natürlichen Schwankungen in den Temperaturen der Sommermonate einer bestimmten Region stark überschreiten. Das sind Zeiträume von mehreren Wochen, die um drei Standardabweichungen wärmer sind als das normale örtliche Klima – oft führen sie zu Ernteverlusten, Waldbränden und zusätzlichen Todesfällen in den aufgeheizten Städten. Solche Hitzeextreme könnten bis 2100 im Sommer auf 85 Prozent der globalen Landflächen auftreten, wenn weiterhin soviel CO2 emittiert wird wie heute, heißt es in der Studie. Zudem würden 60 Prozent der Landflächen von Hitzeereignissen einer Intensität betroffen, wie sie heute so gut wie nie vorkommen. Die Wissenschaftler haben Ergebnisse eines umfangreichen Sets von Klimamodellen (das CMIP5 Ensemble) miteinander kombiniert –auf diese Weise haben sie die Unsicherheitsbereiche reduziert, die jedes einzelne Modell mit sich bringt. Veröffentlicht am 21. August 2013.

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Extremes heat wave are likely to be seen much more often in the near future. This is projected to double by 2020 and quadruple by 2040, according to a study by scientists of the Potsdam Institute for Climate Impact Research (PIK) and the Universidad Complutense de Madrid (UCM). The scientists focus on heat waves that exceed the usual natural variability of summer month temperatures in a given region by a large margin, namely so called 3-sigma events. These are periods of several weeks that are three standard deviations warmer than the normal local climate – often resulting in harvest losses, forest fires, and additional deaths in heat-struck cities. Such heat extremes might cover 85 percent of the global land area in summer by 2100, if CO2 continues to be emitted as it is today, the study shows. In addition to this, even hotter extremes that are virtually non-existent today would affect 60 percent of the global land area. Published 21 August 2013

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2016-11-21