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2016-11-08

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Mit Mosambik (Rang 1), Malawi (3), Ghana und Madagaskar (beide 8) gehörten im vergangenen Jahr gleich vier afrikanische Staaten zu den zehn Ländern, die am härtesten von Wetterextremen getroffen wurden. Dies ist ein Kernergebnis der 12. Auflage des Globalen Klima-Risiko-Index, den die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch am 8. November 2016 beim Klimagipfel in Marrakesch vorgestellt hat. Weltweit betrachtet haben Hitzewellen 2015 die meisten Todesopfer gefordert. Betroffen waren sowohl Entwicklungs- und Schwellenländer - ein Beispiel ist Indien mit mehr als 4300 Todesfällen - als auch Industrienationen, zum Beispiel Frankreich (3300 Todesopfer). Die Menschen litten auch unter fehlenden Schutzmaßnahmen und unzureichender Katastrophenvorsorge in armen Staaten. Alle zehn am meisten betroffenen Länder in den vergangenen 20 Jahren bis 2015 sind Entwicklungsländer, neun davon gehören zur Gruppe der Staaten mit niedrigem oder unterem mittleren Einkommen. Sie gehören zu den Staaten, die am wenigsten zum Klimawandel beigetragen und sehr wenig Mittel für Anpassungs- und Schutzmaßnahmen haben. Die am stärksten betroffenen Länder dieser längerfristigen Betrachtung - also seit 1996 - sind Honduras, Myanmar und Haiti. Weltweit forderten in den vergangenen 20 Jahren rund 11.000 Extremwetterereignisse fast 530.000 Menschenleben. Die direkten materiellen Verluste addierten sich auf knapp 3,1 Billionen US-Dollar, gerechnet in Kaufkraftparitäten (PPP).

en

Africa is the continent that was hit hardest by extreme weather events in 2015. According to the 12th edition of the Global Climate Risk Index, four out of the ten most impacted countries globally are African: Mozambique (Rank 1), Malawi (Rank 3), Ghana and Madagascar (both Rank 8. Heat waves claimed most lives last year. More than 4,300 deaths in India and more than 3,300 deaths in France show that both developing and developed countries are impacted by extraordinary temperatures. People are suffering from lack of protection and insufficient disaster management especially in poor countries. In the 20 year analysis of weather extremes nine out of the ten most affected countries are developing countries in the 'low' or 'lower-middle' income category. These are mostly countries with very low emissions, which are least responsible for climate change. The hardest hit countries in the period 1996-2015 were Honduras, Myanmar and Haiti. From 1996 to 2015, there were more than 530,000 deaths caused by more than 11,000 extreme weather events, as well as nearly 3.3 trillion US-Dollars (in Purchasing Power Parities, PPP) in damages. The Global Climate Risk Index 2017 was published on 8 November 2016 at the outset of the climate summit in Marrakech, Morocco.

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Exportangabe

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sns
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dct:date
2016-11-21