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2015-10-01

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Rund ein Drittel aller Unesco-Weltnaturerbe sind von Bergbau und der Förderung fossiler Energieträger bedroht. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des WWF. Die Umweltschützer haben die wirtschaftlichen Aktivitäten in und um die weltweit insgesamt 229 Weltnaturerbestätten untersucht. Rund 31 Prozent der Stätten seien akut in Gefahr, da hier entweder bereits Bergbauaktivitäten sowie Öl- und Gasförderung stattfänden oder aber entsprechende Konzessionen vergeben worden seien. Besonders dramatisch sei die Situation in Afrika, wo mehr als 60 Prozent aller Welterbestätten bedroht seien. In Lateinamerika und Asien liege der Anteil mit 31 und 34 Prozent in etwa im globalen Durchschnitt. In Europa und Nordamerika muss laut WWF jedes zehnte Weltnaturerbe als gefährdet gelten, darunter mit dem Wattenmeer auch ein deutsches. Damit stuft die am 1. Oktober 2015 erschienene Studie "Safeguarding Outstanding Natural Value" das Risiko für die Zerstörung des Weltkulturerbes höher ein als bisher angenommen.

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Almost a third of all natural World Heritage Sites has the threat of oil, gas and mining exploration hanging over it, according to a new report published on 1 October 2015. This threat rises to an alarming 61 per cent in Africa. The new assessment - in a report called Safeguarding Outstanding Natural Value, produced by WWF, Aviva Investors and Investec Asset Management - puts the risk at a higher level than previously thought. The report also brings to light the risk to investors of involvement with extractives companies working, or who might work, in these special places now or in the future.

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dct:date
2016-11-21