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Zeitpunkt
2016-10-28

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Die Internationale Seeschifffahrts-Organisation (IMO) will die Schwefeloxid-Emissionen durch Schiffskraftstoffe deutlich verringern. Der Beschluss der 70. Sitzung des Umweltausschusses der IMO (das Marine Environment Protection Committee - MEPC), sieht vor, den maximal zulässigen globalen Schwefelgrenzwert für Schiffskraftstoffe im Jahr 2020 auf 0,5% zu senken. Dadurch sollen die gesundheits- und umweltgefährdenden Auswirkungen von Schiffen verringert werden. Schweröle, die von Schiffen verwendet werden, können derzeit einen Schwefelgehalt von 3,5% aufweisen. Wäre die Absenkung weiter auf 2025 verzögert worden, hätte es zu mehr als 570.000 zusätzlichen vorzeitigen Todesfällen im Vergleich zum dem jetzt beschlossenen früheren Inkrafttreten von 2020 kommen können. Die Entscheidung geht auf eine Maßnahme im MARPOL-Übereinkommen zur stufenweisen Begrenzung des Schwefelgehaltes durch die IMO im Jahre 2008 zurück. Sie gilt für alle Schiffstypen.

en

In a landmark decision for both the environment and human health, 1 January 2020 has been set as the implementation date for a significant reduction in the sulphur content of the fuel oil used by ships. The decision to implement a global sulphur cap of 0.50% m/m (mass/mass) in 2020 was taken by the International Maritime Organization (IMO), the regulatory authority for international shipping, during its Marine Environment Protection Committee (MEPC), meeting for its 70th session in London. It represents a significant cut from the 3.5% m/m global limit currently in place and demonstrates a clear commitment by IMO to ensuring shipping meets its environmental obligations.

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sns
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dct:date
2016-11-21