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2017-09-08

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On 8 September 2017, the Republic of Kazakhstan announced plans to bring wild tigers back to their historical range in the Ili-Balkhash region and signed a memorandum with WWF to implement a joint tiger reintroduction plan. Kazakhstan will be the first country in Central Asia to implement such a paramount and large-scale program. In the last 100 years, global wild tiger populations have declined by 96%, from 100,000 to as few as 3,890 in 2016. Kazakhstan’s program will require the restoration of an immense riparian forest that is part of the wild tiger’s historical range. The government of Kazakhstan will designate a new nature reserve in southwestern Ili-Balkhash, which will restore the riparian forest habitat bordering Lake Balkhash. This reserve will protect existing wildlife, reintroduce tiger prey species, and safeguard this vital ecosystem.

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Am 8. September 2017 gaben die Republik Kasachstan und der WWF offiziell die Wiederansiedlung von Tigern in dem zentralasiatischen Land bekannt. Eine entsprechende Vereinbarung unterzeichneten die Umweltschützer und das kasachische Landwirtschafts-ministerium in Astana. Es ist laut WWF, das weltweit erste und einzige Projekt zur Wiederansiedlung von Tigern in einem Gebiet, in dem die Großkatzen in freier Wildbahn aktuell nicht vertreten sind. Nach Angaben des WWF verfügt das Land über rund 5.000 Quadratkilometer geeigneten Lebensraum – genug, um bis zu 180 Tigern eine Heimat zu bieten. Die ersten Tiere sollen nach umfangreichen Vorbereitungen ab 2025 in die Freiheit entlassen werden. Eine bereits vom WWF durchgeführte Machbarkeitsstudie kam zu dem Ergebnis, dass die Region südlich des Balchaschsee im Südwesten des Landes am besten geeignet ist. Das Vorhaben ist Teil einer Initiative zur Verdopplung der wildlebenden Tiger bis 2022, wie sie auf dem internationalen Tigergipfel im Jahr 2010 von den sogenannten Tigerstaaten beschlossen wurde. Anfang des 20. Jahrhunderts gab es weltweit noch etwa 100.000 Tiere. Aktuell wird die Zahl der wildlebenden Tiger auf rund 3.900 Individuen geschätzt. Für die Wiederansiedlung in Kasachstan ist der Amurtiger vorgesehen, da er als einzige Unterart auch mit großer Kälte und Schnee zurechtkommt.

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dct:created
2017-11-19T13:18:07+00:00
dct:creator
Meike Wolff

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