1. In der nordrumänischen Stadt Baia Mare bricht durch ein Unwetter und technische Fehler der Damm der Kläranlage von der rumänisch-australischen Goldfabrik Aurul. 100 000 Kubikmeter zyanidhaltige Giftschlämme gelangen in die Theiß (zweitgrößter Fluß Ungarns) und von dort in die Donau. Das Delta der Donau, zuvor ökologisch intakt, ist bedroht. Die Giftschlämme haben ein immenses Fischsterben und Trinkwasserprobleme nach sich gezogen.

  2. Aus einer geborstenen Pipeline des staatlichen Ölkonzerns Petrobas fließen 700 km südwestlich von Rio de Janeiro rund 4 Mio. Liter Rohöl in die Flüsse Barigui und Iguacu. Der Iguacu fließt durch den Nationalpark Iguacu Falls. Der mehrere Zentimeter dicke Ölteppich führt zu einem massiven Fisch- und Vogelsterben. Außerdem ist die Wasserversorgung einiger Städte bedroht. In Gefahr waren auch die Iguacu-Wasserfälle selbst, eine der bekanntesten Touristenattraktionen des Landes. Mit schwimmenden Barrieren soll der Ölteppich aufgehalten und dann abgesaugt werden. Dem Ölkonzern wurde eine Strafe in zweistelliger Mio. Höhe auferlegt.

  3. Der mit 6.000 t giftigen Chemikalien (Styrol, Methyl- und Isopropylalkohol) beladene italienische Tanker Levoly Sun sinkt nach einem Orkan im Ärmelkanal.

  4. The oil tanker Verginia II spills 86,000 litres of cruide oil into the ocean at the Port of Sao Sebastiao (Brazil).