Definition

Die Umweltökonomie als Teildisziplin der Wirtschaftswissenschaften beschäftigt sich mit den Wechselwirkungen zwischen Umwelt und Wirtschaft, bzw. mit den daraus resultierenden ökologischen Folgen. Diese begründen sich unter anderem darin, dass viele natürliche Ressourcen (noch) den Status von öffentlichen bzw. freien Gütern aufweisen, d.h. für jedermann ohne Ausschließbarkeit und Rivalität zwischen den Wirtschaftsteilnehmern verfügbar sind (beispielsweise Luft, Wasser). Dadurch kann es allerdings bei übermäßiger Nutzung bzw. Ausbeutung zu Umweltschäden kommen. Die Umweltökonomie liefert Ansätze um die durch Umweltbelastung bzw. Nutzung natürlicher Ressourcen entstandenen Kosten zu internalisieren, d.h. zu bewerten und dem Verursacher zuzurechnen. Beispiele für umweltökonomische Maßnahmen sind der Emissionszertifikatehandel, Energiesteuern, Abfall-/Abwassergebühren u.v.m. (http://www.umweltgesamtrechnung.at/ms/ugr/de/ugr_anwendungsgebiete/ugr_umweltoekonomie/)

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