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Verwendungsangaben

Definitionen

de

Bei Energierohstoffen ist eine Unterscheidung nach konventionellen und nicht-konventionellen Vorkommen üblich. Man spricht von einem konventionellen Vorkommen, wenn klassische Methoden zur Erschließung und Förderung angewendet werden. Entsprechend dieser Definition sind nicht-konventionelle Vorkommen mit alternativen Techniken zu erschließen. (BGR http://www.bgr.bund.de/DE/Themen/Energie/Projekte/laufend/NIKO/FAQ/faq_inhalt.html WWW20120801)

de

Bei Erdgas aus einer nicht-konventionellen Lagerstätte strömt das Gas nicht ohne weiteren technischen Aufwand in die Förderbohrung, weil es entweder nicht als freie Gasphase im Gestein vorhanden ist oder das Speichergestein nicht ausreichend durchlässig ist. Zu diesen Vorkommen zählen Erdgas in dichten Gesteinen (Tight Gas, Shale Gas), Flözgas (Coalbed Methan - CBM), Aquifergas und Gashydrat. Eine weitere Form von nicht-konventionellem Erdgas ist Flözgas, welches in Kohleflözen vorkommt. Als Aquifergas wird im Grundwasser gelöstes Erdgas bezeichnet, das bei der Förderung des Wassers freigesetzt wird. Gashydrat ist eine feste, eisförmige Verbindung aus Methan und Wasser, die sich unter niedrigen Temperatur- und hohen Druckbedingungen bilden kann. (BGR http://www.bgr.bund.de/DE/Themen/Energie/Projekte/laufend/NIKO/FAQ/faq_inhalt.html WWW20120801)

de

Bei den unkonventionellen Vorkommen ist das Erdgas im Untergrund gebunden; es ist entweder gelöst in Wasser, gebunden an Feststoffen oder befindet sich in gering durchlässigen Gesteinen. Daher muss Erdgas in unkonventionellen Vorkommen erst durch technische Maßnahmen mobilisiert werden. (WEG Kompakt, http://www.erdoel-erdgas.de/filemanager/download/514/WEG%20kompakt%205_2010.pdf/ www201110411)

Quellenangaben

Redaktionelle Anmerkungen

Exportangabe

de
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2016-05-06

Änderungsangaben

de
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