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2011-08-18

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Forscher haben die erste Karte der Eisbewegungen für die gesamte Antarktis erstellt.
Die Karte, die von Wissenschaftlern der Universität von Kalifornien in Irvine und NASAs Jet Propulsion Laboratory erstellt wurde, zeigt nicht nur die Bewegung der großen Gletscher, sondern auch ihre Zuflüsse – im Grunde Ströme aus Eis – die tausende Kilometer weit ins Inland reichen. Aus der Luft erscheint die Antarktis wie ein strukturloses, statisches und eisiges Relikt aus der Vergangenheit. Diese neuen, auf der Basis von Satellitendaten erstellten und vom Pol bis zur Küste reichenden Karten zeigen jedoch die Ausdehnung der kurvenreichen, flussähnlichen Eisströme und die Geschwindigkeit, mit der sie sich von der Zentral-Antarktis in Richtung Meer bewegen. Diese neuen Erkenntnisse tragen auch entscheidend zum Verständnis des Meeresspiegelanstiegs bei. Die Ergebnisse wurden am 18. August 2011 im Wissenschaftsmagazin Science veröffentlicht. Die Studie wurde im Rahmen der wissenschaftlichen Zusammenarbeit im Internationalen Polajahr 2007 / 2008 möglich. Vor dem IPY waren über den größten Teil der östlichen Antarktis, die 77 % des Kontinents ausmacht, nur wenige zuverlässige Daten gesammelt worden. Durch den koordinierten Einsatz von CSA, JAXA und ESA und die gezielte Ausrichtung ihrer Satelliten auf diese Lücken, erhielten Polarwissenschaftler nun erstmals die Möglichkeit, die Bewegungen des Eisschilds über den gesamten Kontinent hinweg zu kartographieren.

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NASA-funded researchers have created the first complete map of the speed and direction of ice flow in Antarctica. The map, which shows glaciers flowing thousands of miles from the continent's deep interior to its coast, will be critical for tracking future sea-level increases from climate change. The team created the map using integrated radar observations from a consortium of international satellites. "This is like seeing a map of all the oceans' currents for the first time. It's a game changer for glaciology," said Eric Rignot of NASA's Jet Propulsion Laboratory in Pasadena, Calif., and the University of California (UC), Irvine. Rignot is lead author of a paper about the ice flow published on 18 August 2011 in Science. Rignot and UC Irvine scientists Jeremie Mouginot and Bernd Scheuchl used billions of data points captured by European, Japanese and Canadian satellites to weed out cloud cover, solar glare and land features masking the glaciers. With the aid of NASA technology, the team painstakingly pieced together the shape and velocity of glacial formations, including the previously uncharted East Antarctica, which comprises 77 percent of the continent. The work was conducted in conjunction with the International Polar Year (IPY) (2007-2008.

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2016-11-21