1. Der von der Europäischen Umweltagentur veröffentlichte Bericht beschreibt den aktuellen Klimawandel, seine Auswirkungen in Europa und liefert Projektionen der zukünftigen Entwicklung. Die Beschreibung erfolgt an Hand von 22 ausgewählten Indikatoren aus verschiedenen ökologischen und gesellschaftlichen Bereichen. Als Grundlage dienen langjährige Datenreihen, die auf wissenschaftlichen Beobachtungen in verschiedenen europäischen Ländern beruhen und Computermodelle, die mögliche zukünftige Klimaveränderungen und ihre Auswirkungen simulieren.

  2. Mit einer Dokumentation des Elbe-Hochwassers vom August 2002 hat die Internationale Kommission zum Schutz der Elbe (IKSE) ihre grundlegenden Arbeiten zum vorsorgenden Hochwasserschutz vorläufig abgeschlossen. Die Dokumentation der IKSE beschreibt erstmals für das gesamte Elbeeinzugsgebiet alle Aspekte von der Entstehung dieses Naturereignisses bis zu seinen verheerenden Folgen. Das Werk ergänzt den von der IKSE im Oktober 2003 verabschiedeten "Aktionsplan Hochwasserschutz Elbe", der für das gesamte Einzugsgebiet der Elbe gilt.

  3. In welchem Ausmaß verändern sich die vom Menschen genutzten Flächen in Europa? Welcher Belastung sind Mensch und Umwelt durch die Art und Weise der Inanspruchnahme von Flächen ausgesetzt? Bei der Beantwortung solcher Fragen hilft die erste digitale Karte der Landnutzungsänderungen für weite Teile Europas. Die Karte wurde im Rahmen des Projektes Corine Land Cover (CLC) der Europäischen Umweltagentur erarbeitet. Sie zeigt die zahlreichen aufgetretenen Veränderungen in den europäischen Landschaftsräumen seit 1990.

  4. Der Wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) macht in seinem Gutachten deutlich, wie Klimawandel, Wassermangel oder Bodendegradation die Lebensgrundlagen vor allem der armen Bevölkerung in vielen Teilen der Erde gefährden. Diese Umweltveränderungen sind größtenteils durch den Menschen selbst verursacht und auf komplexe Weise mit der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung eines Landes verknüpft. Der WBGU mahnt eine intensivere internationale Zusammenarbeit von globaler Armutsbekämpfung und Umweltpolitik an.