Konzepte

  1. Korsika [30.00]
  2. Frachtschiff [8.00]
  3. Schiff [6.00]
  4. Treibstoff [5.00]
  5. Frankreich [4.50]
  6. Schiffsunfall [3.00]
  7. Italien [3.00]
  8. Behörde [2.00]
  9. Marseille [2.00]
  10. Umweltverschmutzung [2.00]
  11. Ölteppich [1.50]
  12. Mittelmeer [1.50]
  13. Verunreinigung [1.50]
  14. Küste [1.00]
  15. Meer [1.00]
  16. Flugzeug [1.00]
  17. Strömung [1.00]
  18. Küstenwache [1.00]
  19. Windrichtung [1.00]
  20. Wetter [1.00]
  21. Tunis [1.00]
  22. Hubschrauber [1.00]
  23. Staatsanwaltschaft [1.00]



Volltext

Nach dem Zusammenstoß zweier Frachtschiffe vor Korsika hat sich ausgelaufener Treibstoff im Umkreis von 20 Kilometern ausgebreitet. Rettungsschiffe versuchen, ihn abzupumpen - das kann aber noch Tage dauern. Einen Tag nach der Kollision zweier Schiffe vor der Küste Korsikas hat sich der ausgelaufene Treibstoff in einem Umkreis von rund 20 Kilometern im Mittelmeer ausgebreitet. Frankreichs Umweltminister François de Rugy sagte, 600 Tonnen Treibstoff seien ins Meer gelangt. Die Behörden sagten, der Teppich sei etwa 300 bis 400 Meter breit. Französische und italienische Schiffe sollen den Treibstoff mit Barrieren einfangen und abpumpen. Diese Operation werde mehrere Tage dauern, erklärten die zuständigen Behörden. Italien schickte zudem ein Flugzeug. In den kommenden Tagen würden Winde und Strömungen erwartet, die die Verschmutzung in Richtung Korsika treiben, hieß es in einer Mitteilung der italienischen Küstenwache. "Am Steuer nicht aufgepasst" De Rugy übte auch Kritik an dem Kapitän des tunesischen Frachters. Dieser hatte am Sonntagmorgen bei gutem Wetter auf dem Weg von Genua nach Tunis rund 28 Kilometer nordwestlich von Korsika das zyprische Containerschiff gerammt - das vor Anker lag. Das Containerschiff wurde dabei auf der rechten Seite so beschädigt, dass Treibstoff auslief. "Das Verhalten des tunesischen Schiffes war total anormal", sagte er. Es sei noch zu früh, um zu sagen, was genau geschehen sei. Sicher sei nur, dass "am Steuer nicht aufgepasst" worden sei. Polizisten seien mit Hubschraubern zu den Schiffen gebracht worden, um an Bord zu ermitteln. Die Staatsanwaltschaft von Marseille leitete Ermittlungen wegen Umweltverschmutzung durch einen Schiffsunfall ein. Über dieses Thema berichtete Deutschlandfunk am 08. Oktober 2018 um 23:30 Uhr und die tagesschau am 09. Oktober 2018 um 04:43 Uhr.