Konzepte

  1. Daten [13.50]
  2. Datenbank [12.00]
  3. Monitoringdaten [4.00]
  4. Datenmodell [4.00]
  5. Metainformation [3.00]
  6. Umweltdaten [3.00]
  7. Modell [3.00]
  8. Umweltprobenbank [2.60]
  9. Bodendaten [2.00]
  10. Betriebsdaten [2.00]
  11. Infrastruktur [2.00]
  12. Umweltforschung [2.00]
  13. Literaturdatenbank [2.00]
  14. Datenspeicherung [1.50]
  15. Umweltmonitoring [1.30]
  16. Geographisches Informationssystem [1.30]
  17. Visualisierung [Umweltinformation] [1.30]
  18. Terminologie [1.00]
  19. Chemikalie [1.00]
  20. Ressource [1.00]
  21. Monitoringprogramm [1.00]
  22. Nachnutzung [1.00]
  23. Navigation [1.00]



Volltext

'Linked Environment Data' sollte prototypisch für existierende, thematisch miteinander in Beziehung stehende Datenbestände des UBA angewendet werden. Dazu waren mögliche Verknüpfungen zwischen GISU "Geografisches Informations-System Umwelt" ( als wichtiger INSPIRE-Anwendung, Daten zur Umwelt‘, u.a. für SOER), Umweltbeobachtungsdaten (Umweltprobenbank), Stoffdaten (GSBL, Dioxindatenbank), 'Metadatenportal Bodendaten' und Terminologien ((Spezies: EU-Nomen, UBA-Spezies-Service oder EUNIS data, ChEBI, (Chemikalien), UMTHES/SNS, GEMET), Literatur-DB (OPAC) und die Umweltforschungs-DB UFORDAT zu untersuchen und die dafür notwendigen Metadaten zu bestimmen. Grundlage sollte RDF (Ressource Description Framework des (W3C)) sein und darauf aufbauende Standards. LED konnte insbesondere die Machbarkeit einer Integration semantische Normalisierung' von Beobachtungsdaten unterschiedlicher Herkunft nachweisen. Dabei werden Überschneidungen von Beobachtungsprogrammen sichtbar, und die Frage der Vergleichbarkeit wird konkretisiert. Die Auswahl und Anwendung offener Standards führte zu wiederverwendbaren und erweiterbaren Datenstrukturen (Data Cubes, SKOS, DCAT, VOID), in denen alle beteiligten Datenbanken gleichermaßen abgebildet werden können. Die Datenhaltung erfolgt im RDF Triple Store, in dem grundsätzlich alle RDF Daten des UBA abgelegt werden können. Dies gilt aus technischer Sicht auch außerhalb des LED Projektes, z.B. für die zukünftigen SENSE Indikatordaten aus Daten zu Umwelt (DzU). Eine erste Anwendung der Nachnutzung durch dritte erfolgte durch Bodendaten.de (UFOPLAN 37 117 12 13/02). Die dort entwickelte Webanwendung nutzt die LED Infrastruktur und das RDF Modell. Die auf Metadaten spezialisierte Anwendung greift auf dieselben Daten zu wie LED, implementiert aber eine eigenständige Navigation und Visualisierung. Damit ist der Nachweis erbracht, das neuentwickelte Fachanwendungen direkt auf dem LED Datenmodell arbeiten und Teile der Infrastruktur nutzen können. Dadurch entfällt bei der Einbindung in LED jegliche Anforderung an eine Transformation. Ein Recherche-Assistent implementiert die facettierte Suche auf dem gesamten Datenbestand, kann also alle integrierten Datenbanken in einer einzigen Recherche durchsuchen. Die Integration von Metadaten hat nicht im ursprünglich geplanten Umfang stattgefunden. Vorgesehen waren die Umweltforschungsdatenbank UFORDAT und die Umweltliteraturdatenbank ULIDAT. Dies wäre besonders interessant, weil z.B. die einbezogene Umweltprobenbank UPB Verweise von einzelnen Messergebnissen auf Literatur kennt. Aufgrund von Unklarheiten hinsichtlich der Exportschnittstellen beider Quellen verzögerte sich dies immer weiter, bis wir stattdessen Bodendaten.de und den Stoffthesaurus in Angriff nahmen. Bodendaten.de hat ein sehr ähnliches Datenmodell wie die Umweltforschungsdatenbank, und ein RDF Modell für bibliographische Daten ist bereits entworfen worden. Weiterentwicklungsempfehlungen werden gegeben, insbesondere die Einbeziehung der W3C-standarsisierten "SPARQL Federated Query". Dadurch wird es möglich, die LED konformen Daten direkt bei der Quelle zu halten, eine physikalische Zusammenführung im LED Triple Store ist dann nicht mehr erforderlich. Zur Laufzeit des Vorhabens hatte die Entwicklung für komplexe Fragestellungen noch keine ausreichende Reife erreicht.